Ein Sonntag in Singapur

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Was macht man an einem faulen Sonntag in Singapur? Wir wohnen zentral am Rande des Central Business District und brauchen nur um die Ecke zu gehen, um rauszukommen ohne dass es langweilig wird.
Zum Beispiel in den Fort Canning Park auf dem Bukit Larangan, auf dem Stamford Raffles 1823 sein Haus erbaute. Ein sehr kleines Haus, was aber nichts damit zu tun hat, dass Raffles noch im selben Jahr nach London zurückkehrte.

Am Park angekommen, quetschen wir uns an einen Bauzaun vorbei zu den Treppenstufen. Hier wird tatsächlich eine Rolltreppe errichtet. Nachdem wir uns darüber ausgelassen haben, was für ein Blödsinn das doch in einem Park sei, sind wir nach ein paar Stufen durchgeschwitzt und traurig, dass die Rolltreppe noch nicht fertig gestellt ist. Sobald man ein wenig von grüner Natur umgeben ist, schlägt die Luftfeuchtigkeit gnadenlos zu. Oben angekommen muss ich an anderer Stelle wieder hinunter, um in die Battle Box, einem Bunker aus dem 2. Weltkrieg, zu schauen.

Angenehm kühl ist es dort, aber wir lassen die Besichtigung aus und gehen weiter.

Nämlich wieder hoch zu den ehemaligen Soldatenunterkünften, die heute ein Museum beherbergen. Und auf der anderen Seite erneut hinunter, zum Keramat (Schrein) von Iskandahar Shah, einem der letzten Könige von Singapur. Das ist nicht der König, der den Tiger mit einem Löwen verwechselte, sondern einer seiner fünf Nachfolger.


Weiter geht es zum alten Leuchtturm neben Raffles’ Haus. Wir bleiben stehen und schauen zwischen den Wolkenkratzern aufs Meer.

 

 

Ich bin schon ziemlich geschafft und werde müde, wahrscheinlich angesteckt vom Anblick der Nachmittagsschläfer vor Raffles’ Eingangstür.

 

Der Fußweg ist auch nicht frei. Aber man bettet sich halt dort, wo Schatten fällt.

Beim Abstieg wird mir ein Eis am Clarke Quay versprochen.

Diese Brückenüberquerung ist Neuland für mich, hier bin ich noch nie drüber gelaufen.

 

Noch ein Blick aufs Marina Bay Sands, ich werde mich nie an diesem Gebäude sattsehen, es ist einfach zu cool!
Nun ab nach Hause, der Schokokuchenrest vom letzten Dinnerabend wartet im Kühlschrank. Vorher noch zur Abkühlung einen Sprung in den Pool, dann wird das Ende vom Wochenende eingeläutet.

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