Jazzbrunch in der deutschen Residenz

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Wenn die Jazzinstitution von Singapur, Jeremy Monteiro, aufspielt, dann ist es etwas Besonderes, dazu eingeladen zu sein. Der Musiker ist nicht oft in seiner Heimat anzutreffen, ständig treibt er sich irgendwo auf der Welt herum.

Am vergangenen Wochenende hat die deutsche Botschaft zu einem kleinen feinen Konzert eingeladen. Weil Jeremy sich auch der Nachwuchsförderung widmet, trat er mit zusammen mit jungen lokalen Künstlern auf und gab ein großartiges Konzert.

Ich erinnere mich immer gerne an die erste persönliche Begegnung mit Jeremy. Dirk und ich unterhielten uns bei einer Veranstaltung mit einer jungen Chinesin und ihrem Freund. Am selben Tisch stand ein Herr, der sich gerade seinem Teller mit Köstlichkeiten vom Büffet hingab. Die Chinesin erwähnte, dass er ein Musiker sei und „irgendwas mit Jazz“ mache. Ich würde hellhörig und fragte, ob es Jeremy Monteiro sei. Sie meinte nur lapidar: „I don‘t know his name, I don‘t think so.“ Dann kam ich mit dem Herrn ins Gespräch und er stellte sich vor: „I‘m Jeremy.“ … Bang! Ich erzählte ihm, dass ich ein Interview mit ihm angefragt hätte, er aber wohl schwer zu erreichen sei. Er lachte und schrieb seine Mail-Adresse + Telefonnummer auf eine Serviette. Diese Serviette hängt noch heute an meinem Kühlschrank!

Umso schöner, ihn im kleinen Kreise live spielen zu hören. Im April findet wieder das Jazzfestival „Singjazz“ statt, bei dem Jeremy Monteiro natürlich seinen festen Platz hat. Ich muss gleich mal ein Interview anfragen …

 

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