Tian Tan in Hong Kong

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In Hong Kong gibt es so vieles zu sehen und zu erleben, ich bin echt verliebt in diese Stadt. Während meines ersten Besuchs stand auch ein Ausflug zum „Tian Tan“, oder auch „Big Buddha“ genannt, an.

Noch vor einem viertel Jahrhundert war das Kloster Po Lin einsam in die üppige Berglandschaft von Lantau Island eingebettet. Bekannt wurde es erst 1993 mit der Errichtung des Tian Tan. Bis 2011 galt die Statue mit ihren 34 Metern als die größte, heute „nur noch“ die zweitgrößte freistehende aber doch sitzende Buddhastatue weltweit. Jährlich besuchen tausende Gäste das Monument, das ein harmonisches Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Religion symbolisiert.

Mit der MTR (U-Bahn) fahre ich bis zur Station „Tung Chung“ und steige dort in die Seilbahn „Ngong Ping 360“. Während der Fahrt präsentiert sich ein spektakuläre Ausblick über den Flughafen, über die umliegenden Inseln, die neue Brücke nach Macao und über grünbewachsene Hügel. Auf einem dieser Hügel erscheint dann auch der stolze Buddha mit seinem Blick gen Norden nach China. So vergeht die Zeit rasend schnell und Schwupps ist man auf 500 Meter Höhe und muss aussteigen.

Bevor ich die 268 Stufen erreiche, die zum lächelnden Buddha führen, passiere ich mit all den anderen Touristen ein Souvenirdorf, in dem sich ein Geschäft an das andere Restaurant reiht. Ein Souvenirstand hat mich wirklich anhalten lassen:

Später hat mir eine Freundin mit chinesischen Wurzeln erklärt, dass im Buddhismus Räuchergefäße in allen Formen für Gebete und zur Meditation genutzt werden können und sollen. War trotzdem lustig.

Dann wurde es aber Zeit für den Aufstieg und ist man erstmal oben, folgt prompt die Entschädigung für alle Anstrengungen: Ein wunderschöner Ausblick über das Südchinesische Meer. Den Tian Tan habe ich mir lieber nochmal in Ruhe von unten angesehen, so wirkt er wesentlich beeindruckender. Ein herrlicher Ausflug für alle, die dem Trubel von Hong Kong entfliehen möchten.

 

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