Erneuter Ausflug nach Malakka

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Schon einmal war ich in der malaysischen Stadt, die 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Damals unter der Woche, weswegen es nicht so überlaufen und sehr ruhig war.

Nun also an einem Wochenende, um auch mal den Nachtmarkt in der Jonker Street zu besuchen, der nur freitags und samstags stattfindet. Die Stände hatten wir aber schnell durch, denn wenn man schon andere asiatische Märkte besucht hat, gibt es nichts Neues zu sehen. Was ich noch nicht kannte, waren die Wassermelonendrinks: Zwei Löcher in die Frucht gebohrt und den Inhalt mit einem Handmixer verquirlt – natürlicher ist ein Smoothie echt nicht zu bekommen. Trotzdem habe ich mich für meinen heißgeliebten Mangosaft entschieden. Den gibt es mit der zusätzlichen Beilage einer ganzen Mango in Stücken. Toller Nachtisch, denn nach dem Dinner am Malacca River, der sich durch die Altstadt zieht, war noch Platz im Magen. Zum Ausklang des Tages gönnten wir uns ein paar Bierchen am Fluss, bei den günstigen Alkoholpreisen im Vergleich zu Singapur musste das einfach sein. Wir saßen so unfassbar gemütlich am Wasser, haben den vielen Touribooten hinterhergeguckt und einen relaxten Abend genossen. Nur für diese Abendstimmung allein würde ich immer wieder nach Malakka fahren.

Am nächsten Morgen waren wir im Stadthuys neben der Christ Church, beides bekannt durch einen roten Anstrich. Das heutige Museum wurde 1650 von den Niederländern als Amtssitz für ihren Gouverneur gebaut. Heute wird hier die Geschichte Malayas und später Malaysias erklärt. Wir haben wunderschöne alte Möbel, traditionelle Kleidung, Waffen aus den letzten Jahrhunderten und noch mehr Artefakte angesehen. Die Sammlung im Stadthuys macht das ehemalige Rathaus zu einem der wichtigsten Museen in Malaysia. Dafür braucht es eine Menge Platz und man kann viel Zeit hier verbringen.

Viel Zeit durften wir später auch im Bus verbringen. Hin- und Rückfahrt haben jeweils sechs Stunden gedauert (Wochenende!). Wegen der kalten Airconluft von der Busdecke haben wir Dirks Reißverschluss-Hosenbeine in Mützen umfunktioniert. Sah ganz schön Sch… aus, hat aber geholfen!

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