Urlaub auf Bali

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Der erste Mai ist auch in Singapur ein Feiertag, “Labour Day“.
Der gemeine Expat packt zu Feiertagen seinen Koffer für ein langes Wochenende und verreist. Dieses Mal haben wir da mitgemacht. Billigflug mit AirAsia gebucht und ab nach Bali. Drei Stunden Flug überlebe ich auch, wenn die Knie die ganze Zeit am Vordersitz scheuern.

In Canggu hat uns im Adharana ein wunderschöner Bungalow mit Privatpool erwartet. Seit wir in einer Urlaubsregion leben, in der es durchgehend warm ist, habe ich ein schlechtes Gewissen, auch mal frei zu machen. In Deutschland hatte ich immer das Gefühl, Urlaub auch verdient zu haben, das muss ich hier noch lernen. Aber wer viel arbeitet darf auch mal ausspannen und das tun wir jetzt.

Der Frühstückstisch wird für uns auf der privaten Terrasse gedeckt und den Obstsalat mit Jogurt und dazu das Omelett kann ich wirklich nur empfehlen. Wem zu heiß ist, der springt zwischen zwei Bissen in den Pool. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so viel Zeit im Bikini verbracht habe.

Ein bisschen wollten wir auch von der Insel sehen und haben mit dem Motorroller einen Ausflug nach Ubud gemacht. Für die knapp 30 Kilometer waren wir zwei Stunden unterwegs, die meiste Zeit davon sind wir durch die Irre gefahren. Die Beschilderung auf Bali lässt zu wünschen übrig. Angepriesen als hübsches Hippiestädtchen entpuppte sich der Ort als sehr gut besuchter Touri-Ort und wir haben uns nach einem Mangosaft bald wieder auf den Rückweg gemacht, um vor Anbruch der Dunkelheit zurück zu sein. Auch auf Bali gibt es nämlich eine Rushhour. Die Mopedfahrer gönnen sich gegenseitig keine winzige Lücke. Viele Straßen sind so eng, dass Chaos ausbricht, wenn auch mal ein Auto statt der vielen Mopeds den Weg kreuzt. Der Verkehr ist sehr chaotisch und wir waren froh, als wir wieder in unserem Bungalow in den Pool springen konnten.

Das Hotel bietet auch höchst interessante Massagen an, aber ich muss wirklich nicht alles ausprobieren…

Nur einen Kilometer von unserer Unterkunft entfernt liegt der Berawa Beach. Ein Traum für Surfer, die hier ein Wellenparadies vorfinden. Wir haben stundenlang zugeschaut und als ich es endlich am nächsten Tag ausprobieren wollte, waren die Wellen so stark, dass den Anfängern abgeraten wurde ins Wasser zu gehen. Also wieder zurück auf die Sonnenliege und lieber auf die Happy Hour gewartet. Zwei Bier für zwei Euro und den Sonnenuntergang noch gratis dazu, kitschig und so schön.

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